Pflegerische Expertise am PPF
Familienlotsin am PPF
Die Familienlotsin richtet ihr Augenmerk auf die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Angehörigen sind nicht nur Ehepartner, Eltern und Geschwister, Angehörige sind auch Großeltern, Partner, Kinder und Freunde. Jeder der im nahen Umfeld ist. Die Funktion der Familienlotsin besteht darin, den Unterstützungsbedarf des Angehörigen individuell und bedarfsgerecht festzustellen und diesem Bedarf entsprechend Unterstützungsangebote zu suchen und zu vermitteln.
Arbeitsgruppe "Deeskalation"
Die Arbeitsgruppe “Deeskalation” setzt sich aus Mitarbeitern mit einer Qualifikation zum “Professionellen Deeskalationsmanager®” zusammen. Professionelles Deeskalationsmanagement“ (ProDeMa®) ist ein patentiertes, praxisorientiertes, umfassendes, evaluiertes und erfolgreiches innerbetriebliches Präventions-, Handlungs- und Trainingskonzept. Die Sicherheit der Mitarbeiter vor psychischen und physischen Verletzungen durch An- oder Übergriffe, sowie die Qualität der Pflege, Betreuung und Begleitung von Menschen mit herausfordernden, abwehrenden oder aggressiven Verhaltensweisen oder in besonderen Lebenssituationen, sind zentrale Ziele der Konzeption.
Die Mitglieder der AG setzt sich folgende Ziele:
- Vorhaltung und Sicherstellung von professionellen Deeskalationsmanagement
- Gezielte Unterstützung in psychischen Krisen
- Wohlergehen und Schutz vor Gewalt jeglicher Form
- Schulung im Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen
- Schulung zum präventiven Vorgehen in der täglichen Arbeit
- Nachsorgeangebot für psychische und/ oder körperliche geschädigte Personen nach belastenden Ereignissen
Arbeitsgruppe "Kollegiales Intervisions Team"
Die Arbeitsgruppe "Kollegiales Intervisions Team", kurz KIT, setzt sich aus mehreren Professionen des PPFs zusammen und ist Ansprechpartner bei belastenden Ereignissen im Patientenkontext (z.B. verbale Bedrohung, Übergriffe). Das Angebot umfasst gemeinsame Gespräche und Vermittlung weiterer Hilfs-/Unterstützungsangebote und steht allen Berufsgruppen zur Verfügung.
Arbeitsgruppe "Psychosoziales Pflegekonsil"
Angebot für die Unterstützung der somatischen Einheiten bei der Versorgung von psychosozial erkrankten Patienten in den somatischen Bereichen des Universitätsklinikums, um die ganzheitliche Versorgung von Patienten zu optimieren.
Arbeitsgruppe "Psychosoziale Pflege"
Der Anteil an akademisierten sowie fachweitergebildeten Pflegenden und Spezialtherapeuten steigt am PPF in den letzten Jahren an, ebenso der Anspruch innovativ und wissenschaftsbasiert zu pflegen. Teamwork und ein vielfältiger Qualifikationsmix stellen wichtige Bausteine in der hochwertig pflegerischen Patientenversorgung dar. Um diese Entwicklung zu fördern und voranzutreiben wurde Ende 2022 die Arbeitsgruppe „Akademisierte Pflege und Spezialtherapie am PPF“ gegründet. Hierbei haben akademisierte Pflegende und Spezialtherapeuten die Möglichkeit, sich über evidenzbasierte Pflege auszutauschen und in die Praxis umzusetzen. Ebenfalls gibt es seit Jahren die Arbeitsgruppe der Expertise psychosoziale Pflege, welche sich zum Ziel setzt, die fachlichen Kompetenzen im gesamten Department zusammen zu führen und evidenzbasierte Ansätze, Verbesserungen und Innovationen in die Praxis zu implementieren. Die AG besteht aus fachweitergebildeten Pflegefachpersonen und motivierten Mitarbeitern aller Stationen des PPFs. Seit Anfang 2025 wurden die beiden Arbeitsgruppen zusammengeführt, um unter anderem den Transfer von Evidenz in die Praxis zu stärken, aber auch die verschiedenen fachlichen und akademischen Kompetenzen im Department zu vereinen.
Arbeitsgruppe "Safewards"
Safewards ist ein evidenzbasiertes Pflegekonzept für psychiatrische Stationen. Ziel ist es, Konflikte, Gewalt und Zwangsmaßnahmen (z. B. Fixierungen oder Zwangsmedikation) zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit sowie das therapeutische Miteinander von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden zu verbessern. Dazu werden zehn konkrete Interventionen eingesetzt, die eine respektvolle Kommunikation, Deeskalation und ein unterstützendes Stationsklima fördern. Die Arbeitsgruppe befasst sich neben der Implementierung auf verschiedenen Einheiten des PPF auch mit der stetigen Weiterentwicklung und Evaluation des Konzepts.
Arbeitsgruppe "Wunde"
Die Arbeitsgruppe für Wundversorgung koordiniert die professionelle Pflege und Behandlung von Wunden im gesamten Department, entwickelt einheitliche Standards, schult das Pflegepersonal und sorgt für eine kontinuierliche Verbesserung der Patientenergebnisse.
Arbeitsgruppe "Kinderschutz"
Kinderschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Auftrags und unserer Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen. In der multiprofessionellen AG Kinderschutz kommen verschiedene fachliche Perspektiven zusammen. Der interprofessionelle Austausch, die gemeinsame Reflexion und die fachliche Beratung stärken die Handlungssicherheit im Umgang mit Kinderschutzfragen. So entwickeln wir den Kinderschutz am Department kontinuierlich weiter und setzen uns dafür ein, Kinder und Jugendliche zu schützen, ihre Rechte zu stärken und ihre Teilhabe zu fördern.
Arbeitsgruppe "Ernährung"
Im Arbeitskreis Ernährung arbeiten Pflegefachpersonen der drei Kliniken des Departments gemeinsam daran, die Qualität und den fachlichen Umgang mit dem Thema Ernährung in der Versorgung weiterzuentwickeln.. Im Mittelpunkt stehen die konzeptionelle Arbeit, die Auseinandersetzung mit fachlichen Leitlinien und Standards sowie der Austausch von Erfahrungen und Expertise. Die Vernetzung stärkt das fachliche Handeln und unterstützt eine qualitätsvolle und bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Arbeitsgruppe "Prävention von Grenzverletzungen"
Mit dem Schulungskonzept zur Prävention von Grenzverletzungen (PvG) bietet das PPF einen proaktiven Schutzraum im Arbeitsalltag. Unter der wissenschaftlichen und praxisnahen Leitung von Jaqueline Fröhlich und Prof. Svenja Taubner reflektieren die Teilnehmenden professionelle Nähe und Distanz. Das Programm fördert eine Kultur der Achtsamkeit und stärkt die Handlungssicherheit im Umgang mit sensiblen Grenzbereichen nachhaltig, die direkt auf den Erfahrungen und dem Bedarf des PPF Vertrauensrats aufbauen.
Weiter Informationen zum Vertrauensrat unter: ZPM-Vertrauensrat: Universitätsklinikum Heidelberg